Vorstand und Referenten Geschichtliches


Vorstand und Referenten

1. Vorsitzende Renate Tillmann vs@sv-eversen.de

Kassenwartin Sabine Schimkat kasse@sv-eversen.de

stellv. Kassenwart Birgit Friedeberg  

Schriftführerin Traute Bunke sf@sv-eversen.de

Kommandeur Gerhard Nolte

stellv. Kommandeur Jan Behrens

Schießsportleiter Maic Hogrefe ssl@sv-eversen.de

stellv. Schießsportleiter Maren Willenbrock  

Damenleiterin Christa Sündermann damen@sv-eversen.de

stellv. Damenleiterin Gunda Renken  

Jugendleiterin Christine Hustedt jl@sv-eversen.de

stellv. Jugendleiter Axel Hustedt  

Fahnenträger Jörg Riechert  

Pressewart Dennis Kuck presse@sv-eversen.de

Webmaster Dennis Kuck webmaster@sv-eversen.de

 

Geschichtliches

Der Schützenverein Eversen wurde 1897 gegründet. Erster Präsident wurde der damalige Gemeindevorsteher Johann Heinrich Cordes (Schiebers). Das Amt behielt er insgesamt 30 Jahre lang bis 1927 und ist damit der am längsten amtierende 1. Vorsitzende der Vereinsgeschichte.
Das erste Schützenfest wurde am 2. und 3. Pfingsttag 1897 gefeiert. Der erste Schützenkönig wurde Heinrich Allermann.
In der Gründerzeit wurden die Schützenfeste völlig anders organisiert als heute. Auf dem Gelände des heutigen Schießstandes wurde mit bunten Wimpeln ein Speerbezirk abgesteckt, dieser wurde von Gendarmen abgenommen und danach durfte er nicht mehr betreten werden. Die Schützen befanden sich in einer zum Schießstand umfunktionierten Scheune und schossen im abgesteckten Gebiet auf 20iger Scheiben. Diese wurden auf einen Torfsoden gepackt und einem Erdwall aufgestellt. Geschossen wurde mit dem Karabiner 98 - die Geräuschkulisse war entsprechend. Die Gewehre wurden in Rotenburg bei Daebel für das Schützenfest ausgeliehen.

Schützenfest
Einladung zum 1. Schützenfest
Torbogen
Torbogen nach Fertigstellung

Vor dem 2. Weltkrieg feiert Eversen sein Schützenfest am gleichen Tag wie Ahausen, bis diese ihren Termin nach der großen Feuersbrunst im Jahr 1933 änderten. Das erste noch erhaltene Protokoll einer Generalversammlung stammt aus dem Jahr 1920 und berichtete über eine umfangreiche Vorstandswahl. 11 Vorstandsposten wurden reibungslos verteilt bei 23 erschienenen Vereinsmitgliedern. Die Gesamtmitgliederzahl lag damals bei 32.
Zum ersten Mal wurde der Pokal der Pokalgemeinschaft Ahausen-Eversen-Untersted am 12. Mai 1928 ausgeschossen. Leider vermeldet das Protokoll nicht das Ergebnis. Der Schützenverein wurde im Jahr 1934 gezwungen dem "Deutschen Schieß-Sport-Verband" beizutreten. Es wurden 8 aktive und 15 passive Mitglieder gemeldet. Schriftführer Heinrich Haase trat aus dem Verein aus. An seiner Stelle wird Johann Sündermann Schriftführer.
1936 beschließen die Schützen ein regelmäßiges Übungsschießen. 1938 stellt der Verein auf Kleinkaliber um, da die Munition bedeutend billiger ist und schafft gleichzeitig 2 KK-Gewehre an. Während des 2. Weltkrieges und danach ruhte das Vereinsleben. Es durfte nicht geschossen werden. Die letzte Schützenversammlung fand am 21. Juli 1940 statt, dennoch lebte der Verein weiter.
Am 11. März 1950 wurde der Verein durch eine Neugründung quasi wiederbelebt. Das Königsschießen findet nach wie vor mit dem Luftgewehr statt. Für das Preisschießen wurden Preise im Wert von 100 DM bereitgestellt. Der Umbau des Schießstandes wurde am 5. März 1955 beschlossen. Pro Mitglied wurde eine Umlage von 15 DM festgesetzt.
Interessant sind auch die damaligen Strafen. Wer z.B. dreimal hintereinander bei einer Versammlung fehlte, zahlte 3 DM in die Vereinskasse oder wer nicht am Eiersuchen teilnahm, der zahlte eine halbe Flasche Schnaps.
1958 wurde der Besitz eines Schützenhutes für alle Mitglieder Pflicht. Im Jahre 1963 tritt der Verein in den deutschen Schützenbund, Kreisschützenverband Rotenburg ein. Ein Jahr später marschierte zum ersten Mal ein Spielmannzug, nämlich der Rotenburger, beim Ummarsch mit. Bundeskanzler Dr. Kurt Georg Kiesinger begrüßte den Schützenverein am 3.6.1967, dem ersten Schützenfesttag.
Am 13. Januar 1968 wurde die Gründung einer Damenmannschaft beschlossen. Damit gehört Eversen zu den ersten Schützenvereinen, die eine Damenmannschaft hat. Die Nachbarn aus Ahausen ließen sich damit bis 1988 Zeit. Am 2. März 1968 wird der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rotenburg eingetragen. 1971 beteiligten sich die Everser Schützen zum ersten Mal an den Rundenwettkämpfen auf Kreisebene. Zum 75. Jubiläum 1972 wurde der Umbau des Schießstandes in Angriff genommen. Das Ausschießen eines Herbstkönigsschießen wird 1975 eingerichet. Am 28. Juni 1977 wurde der Torbogen am Eingang des Schießstandgeländes fertiggestellt. Der Verein schaffte 6 elektrische Zuganlagen für KK an und führte zum ersten Mal ein Vergleichsschießen mit der Bundeswehr durch.
1987 wird die neue Fahne mit einem feierlich Festakt geweiht. Die neue Fahne weist dieselben Symbole auf, wie das 1901 angefertige alte Vereinswahrzeichen. Der Generationswechsel wird 1990 vollzogen, fast der gesamte Vorstand wird neu gewählt und radikal verjüngt.
Pünktlich zum 100jährigen Jubiläum wurde 1997 der neue Schießstand fertiggestellt.